Newsletter2Go war jahrelang eines der bekanntesten deutschen Newsletter-Tools. Wer heute danach sucht, findet die Marke nicht mehr – und steht vor der Frage: Was ist der legitime Nachfolger, und ist er noch die richtige Wahl?

Was aus Newsletter2Go geworden ist

Die Kurzfassung der Firmengeschichte:

  • 2011 in Berlin gegründet, wuchs Newsletter2Go zu einem der meistgenutzten Newsletter-Tools im deutschsprachigen Raum.
  • 2019 schloss sich Newsletter2Go mit dem französischen Anbieter Sendinblue zusammen; die Produkte wurden schrittweise zusammengeführt.
  • 2023 benannte sich Sendinblue in Brevo um. Bestandskonten von Newsletter2Go wurden in die Brevo-Plattform überführt.

Der direkte Nachfolger von Newsletter2Go ist also Brevo – ein EU-Anbieter (Frankreich) mit deutschsprachiger Oberfläche und Support. Unsere ausführliche Bewertung steht im Brevo-Testbericht.

CleverReach oder Newsletter2Go? Die Frage heißt heute anders

Die klassische Vergleichsfrage „CleverReach oder Newsletter2Go" stellt sich 2026 als „CleverReach oder Brevo" – und die Antwort hängt an zwei Kriterien:

CleverReachBrevo
Herkunft / ServerDeutschland (Rechenzentren in Deutschland)Frankreich (EU-Server)
Free-Plan250 Kontakte, 1.000 E-Mails/Monatunbegrenzte Kontakte, 300 E-Mails/Tag
EinstiegspreisBasic ab 15 €/MonatStarter ab 7 €/Monat
Abrechnungslogiknach Kontaktennach Versandvolumen
ExtrasFokus E-Mail, deutscher SupportSMS, Chat, Transaktionsmails, CRM-Funktionen

Faustregel: Wer maximale Datenschutz-Klarheit und deutschen Support will, nimmt CleverReach. Wer große Listen günstig bespielen oder mehrere Kanäle aus einem Tool nutzen will, nimmt Brevo. Der Punkt-für-Punkt-Vergleich steht unter CleverReach vs. Brevo; die dritte deutsche Option beleuchtet der rapidmail-Test.

Für ehemalige Newsletter2Go-Kunden: worauf beim Wechsel achten

  • Einwilligungen wandern mit, Nachweise auch? Beim Export aus einem Alt-Konto unbedingt die Opt-in-Nachweise (Datum, Quelle, IP) mit exportieren – sie sind die Rechtsgrundlage der Liste, nicht die Adressen selbst.
  • Kein Re-Opt-in nötig, wenn die Einwilligungen dokumentiert sind: Ein Tool-Wechsel ändert nichts an ihrer Gültigkeit. Ohne Nachweise ist eine Reaktivierungs-Kampagne der sauberere Weg.
  • Absenderdomain neu authentifizieren: SPF/DKIM-Einträge zeigen auf das alte Tool und müssen für das neue gesetzt werden – sonst bricht die Zustellbarkeit ein.
  • Automationen dokumentieren, bevor das Alt-Konto schließt: Workflows lassen sich nirgends exportieren, nur nachbauen.

Häufige Fragen

Als eigenständiges Produkt nicht mehr. Newsletter2Go schloss sich 2019 mit Sendinblue zusammen; 2023 benannte sich Sendinblue in Brevo um. Bestandskonten wurden in die Brevo-Plattform überführt – Brevo ist damit der direkte Nachfolger.

CleverReach punktet mit Rechenzentren in Deutschland und deutschem Support – die Wahl für maximale Datenschutz-Klarheit. Brevo bietet unbegrenzte Kontakte im Free-Plan, den günstigeren Einstieg (ab 7 €/Monat) und zusätzliche Kanäle wie SMS und Transaktionsmails.

Nein – dokumentierte Einwilligungen bleiben beim Tool-Wechsel gültig. Wichtig ist, die Opt-in-Nachweise (Datum, Quelle) mit zu exportieren. Nur wenn keine Nachweise existieren, ist eine Reaktivierungs-Kampagne der saubere Weg.