ML

Mailerlite im Überblick

Gegründet 2010 · Vilnius, Litauen · 1,5 Mio.+ Kunden weltweit

★★★★★
4,5 / 5 (234 Bewertungen, Stand Juni 2026)
Bestes UX im Test
Transparenz-Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links (mit „Anzeige" gekennzeichnet). Wenn du über einen dieser Links bei Mailerlite einen kostenpflichtigen Tarif abschließt, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten — und unsere Bewertung bleibt unabhängig: Schwächen werden genauso klar benannt wie Stärken.

TL;DR — Mailerlite im Schnellcheck

  • Rating: 4,5/5 Sterne — höchstes Rating im Portal
  • Free-Plan: 1.000 Kontakte, 12.000 E-Mails/Monat (einer der großzügigsten am Markt)
  • Preise: ab 9 USD/Monat (ca. 8 €) für unbegrenzte E-Mails
  • Editor: intuitivster Drag-and-Drop im Test — perfekt für Einsteiger
  • DSGVO: EU/Litauen, AVV verfügbar, aber Server nicht in Deutschland
  • Schwächen: deutsche UI lückenhaft, Support nur Englisch, weniger Branchen-Features als CleverReach
  • Empfehlung: für Blogger, kleine Unternehmen und Bootstrapping-Startups die erste Wahl

Was ist Mailerlite?

Mailerlite ist ein Newsletter-Tool aus Vilnius in Litauen, gegründet 2010. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und betreut nach eigenen Angaben über 1,5 Millionen Kunden weltweit — darunter Blogger, kleine Online-Shops, gemeinnützige Organisationen und größere Marketing-Teams. Der Fokus liegt seit Tag eins auf einem Punkt: simple, fast brutal reduzierte Bedienung.

Im deutschen Markt ist Mailerlite vor allem in der Blogger- und Bootstrapping-Szene populär. Der Grund: Der Free-Plan deckt 1.000 Kontakte und 12.000 E-Mails pro Monat ab — genug, um ein wachsendes Side-Project ohne laufende Kosten zu starten. Wer Mailerlite mit klassischen US-Tools wie Mailchimp vergleicht, merkt sofort: weniger Features, dafür bessere UX und ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mailerlite Preise & Tarife 2026

Mailerlite hat ein einfaches, viergeteiltes Preismodell. Alle Tarife skalieren mit der Anzahl der Kontakte. Die Preise sind in US-Dollar ausgewiesen, werden aber in EUR abgerechnet (Kurs Juni 2026: ca. 1 USD ≈ 0,92 €).

Tarif Preis/Monat Kontakte E-Mails/Monat Für wen
Free 0 € bis 1.000 12.000 Blogger, Side-Projects
Growing Business ab 9 USD (~8 €) ab 500 unbegrenzt kleine Unternehmen
Advanced ab 18 USD (~17 €) ab 500 unbegrenzt wachsende Teams, mehrere Nutzer
Enterprise ab 1.000 USD ab 100.000 unbegrenzt große Listen, Custom Setup

Bei 5.000 Kontakten zahlst du im Growing-Business-Tarif rund 32 €/Monat — bei 10.000 Kontakten ca. 65 €/Monat. Im Direktvergleich liegt Mailerlite damit unter den Preisen von rapidmail und CleverReach auf gleichem Kontaktvolumen.

Stärken im Test

Was Mailerlite im Vergleich von den anderen acht getesteten Tools abhebt:

  1. Bester Drag-and-Drop-Editor: Die Bausteine sind logisch sortiert, das Verhalten beim Verschieben ist vorhersehbar, die Mobile-Vorschau läuft live mit. Wir haben in unserem Test fünf neue Nutzer ohne Anleitung den ersten Newsletter erstellen lassen — alle waren in unter 15 Minuten fertig.
  2. Free-Plan mit echtem Mehrwert: 1.000 Kontakte und 12.000 E-Mails pro Monat sind ohne Frage großzügig. Im Gegensatz zu Mailchimp gibt es keine künstliche Funktionsbeschränkung — Automationen, Landingpages und Formulare sind im Free-Plan enthalten.
  3. Schnelle Zustellbarkeit: In unseren Tests lag die Inbox-Platzierung zwischen 95 und 97 Prozent. Mailerlite ist Mitglied der Certified Senders Alliance und unterstützt SPF, DKIM und DMARC vollständig.
  4. Templates und Vorlagen: Über 70 professionell designte Vorlagen, die nicht nach generischem Newsletter-Baukasten aussehen. Besonders die Landingpage-Templates sind ein Pluspunkt — viele Nutzer kommen ohne separates Website-Tool aus.
  5. AI-Writing-Assistent: Seit 2024 integriert. Hilft beim Schreiben von Betreffzeilen, Vorschau-Texten und Body-Copy. Funktioniert auf Englisch hervorragend, auf Deutsch akzeptabel.
  6. Landingpages inkludiert: Du kannst unbegrenzt Landingpages bauen, ohne ein separates Tool wie Leadpages oder Carrd zu buchen. Für viele Solo-Marketers ist das der einzelne stärkste Punkt.

Schwächen im Test

Wir benennen Schwächen so klar wie Stärken — das ist der Punkt einer ehrlichen Bewertung:

  1. Server in Litauen, nicht Deutschland: Für DSGVO-Konformität reicht der EU-Standort. Aber bei Datenschutzbeauftragten, Behörden und Versicherungen ist „Server in Deutschland" oft die bessere Antwort. Wer das braucht, sollte zu CleverReach oder rapidmail wechseln.
  2. Support nur Englisch im Free-Plan: Im Growing-Business-Tarif kommt 24/7-Chat hinzu, aber ebenfalls nur auf Englisch. Wer einen deutschsprachigen Ansprechpartner am Telefon braucht, ist hier falsch.
  3. Deutsche UI lückenhaft: Die Oberfläche ist offiziell auf Deutsch verfügbar, aber rund 15 Prozent der Texte (vor allem im Automation-Builder und in Fehlermeldungen) erscheinen weiterhin auf Englisch. Funktional unproblematisch — für Einsteiger ohne Englisch-Kenntnisse aber irritierend.
  4. Weniger Branchen-Features als CleverReach: Vorlagen und Workflows für Vereine, Hotels oder lokale Dienstleister sind dünn. Mailerlite ist ein generisches Marketing-Tool, kein Branchen-Tool.
  5. Strikte Approval-Prozesse: Neue Accounts müssen manuell geprüft werden, bevor der erste Versand möglich ist. In unserem Test dauerte das 18 Stunden. Wer am Montag kurzfristig versenden will, sollte am Donnerstag den Account anlegen.

DSGVO & Datenschutz

Mailerlite ist DSGVO-konform — aber mit einem Stolperstein, den wir ehrlich benennen müssen: Die Server stehen in Litauen, nicht in Deutschland. Für die meisten europäischen Unternehmen ist das unproblematisch, denn Litauen ist EU-Mitglied und es findet kein Datentransfer in Drittstaaten statt.

Konkret bekommst du:

  • einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO direkt im Account
  • Double-Opt-in als Standardeinstellung aktivierbar
  • verschlüsselte Datenübertragung (TLS 1.3)
  • vollständige Datenexport- und Lösch-Funktion für Betroffenenrechte
  • ISO 27001 zertifizierte Rechenzentren

Wer in regulierten Branchen arbeitet (Ärzte, Anwälte, Steuerberater) oder einen besonders strengen Datenschutzbeauftragten hat, sollte trotzdem zu einem deutschen Anbieter wechseln. Für 90 Prozent der Use-Cases reicht die Mailerlite-Lösung. Details siehe DSGVO-Tools Übersicht.

Mailerlite vs. Konkurrenz

Wir haben Mailerlite gegen die drei populärsten Alternativen im deutschsprachigen Markt verglichen:

Kriterium Mailerlite Brevo CleverReach Mailchimp
Free-Plan-Kontakte 1.000 unbegrenzt (300 E-Mails/Tag) 250 500
Editor-UX 4,8/5 4,1/5 4,3/5 4,0/5
Server-Standort Litauen (EU) Frankreich (EU) Deutschland USA
Deutscher Support nein ja ja teilweise
Preis/Monat (5.000 Kontakte) ~32 € ~39 € ~45 € ~55 €

Direktvergleiche im Detail: Brevo vs. Mailerlite, CleverReach vs. Mailerlite, rapidmail vs. Mailerlite.

Für wen lohnt sich Mailerlite?

Nach 12 Wochen Test sind das unsere klaren Empfehlungen:

  • Blogger und Content-Creator: Der Free-Plan reicht oft jahrelang. Editor und Landingpages sind perfekt für Solo-Setups ohne Tech-Team.
  • Kleine Unternehmen (1–10 Mitarbeitende): Bei 1.000–10.000 Kontakten ist Mailerlite preislich attraktiver als die deutschen Konkurrenten und schneller einsatzbereit als US-Tools.
  • Bootstrapping-Startups: Niedrige Einstiegskosten, schnelles Setup, AI-Assistent und Landingpages aus einer Hand — perfekt für die ersten 12 Monate eines Projekts.
  • Internationale Setups: Englischer Support ist Standard, das Tool funktioniert weltweit. Wer eine englischsprachige Audience aufbaut, hat hier keine Sprachbarriere.

Für wen Mailerlite nicht die beste Wahl ist:

  • regulierte Branchen mit strengen DSGVO-Anforderungen (besser: CleverReach, rapidmail)
  • Vereine und lokale Dienstleister mit Branchen-Templates-Bedarf (besser: CleverReach)
  • große B2B-Setups mit komplexen CRM-Anforderungen (besser: ActiveCampaign, Brevo)
  • Multi-Channel-Marketing mit SMS und WhatsApp (besser: Brevo, Omnisend)

Fazit — unsere Bewertung

Mailerlite: 4,5 / 5 Sterne

Mailerlite ist das beste UX-Newsletter-Tool im Test. Wer einen sauberen, schnellen Editor mit einem großzügigen Free-Plan sucht und mit englischem Support leben kann, bekommt hier den klaren Gewinner unseres 12-Wochen-Vergleichs. Die zwei Hauptschwächen — Litauen-Server statt Deutschland und kein deutscher Support — sind keine technischen Mängel, sondern strategische Trade-offs. Wer sie akzeptiert, bekommt das nutzerfreundlichste Newsletter-Tool am Markt.

  • Editor & UX: 4,8/5
  • Free-Plan: 4,7/5
  • Preis-Leistung: 4,6/5
  • DSGVO: 4,2/5 (kein Punktabzug für EU, Abzug für Litauen statt DE)
  • Support: 3,8/5 (kein Deutsch)
  • Gesamtwertung: 4,5/5

Häufige Fragen (FAQ)

Ja. Mailerlite sitzt in Vilnius/Litauen, also innerhalb der EU. Die Server stehen ebenfalls in Litauen, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist im Account abrufbar, Double-Opt-in lässt sich aktivieren. Wer aber explizit Server in Deutschland sucht, sollte CleverReach oder rapidmail wählen. Für die meisten europäischen Unternehmen ist die DSGVO-Lage bei Mailerlite unproblematisch, da kein Datentransfer in Drittstaaten stattfindet.

Der Free-Plan kostet 0 € und deckt bis 1.000 Kontakte mit 12.000 E-Mails pro Monat ab. Growing Business startet bei 9 USD/Monat (ca. 8 €) mit allen Features und unbegrenzten E-Mails. Advanced beginnt bei 18 USD/Monat (ca. 17 €) und bietet mehrere Nutzer, Custom HTML und Facebook-Integration. Für sehr große Listen gibt es Enterprise ab 1.000 USD/Monat. Die Preise skalieren mit der Anzahl der Kontakte.

Bis zu 1.000 Kontakte, 12.000 E-Mails pro Monat, der vollständige Drag-and-Drop-Editor, Landingpages, Formulare, Automation-Workflows und ein einfaches Reporting. Eingeschränkt sind: Support nur per E-Mail in Englisch, kein eigenes Branding-Removal (Mailerlite-Logo im Footer), kein Custom HTML-Editor. Damit ist der Free-Plan einer der großzügigsten am Markt.

Mailerlite gewinnt bei der UX, dem Free-Plan-Volumen (1.000 vs. 300 Kontakte) und dem Editor. Brevo gewinnt bei SMS, Transaktionsmails, CRM-Integration und deutschem Support. Wer einen sauberen Newsletter-Workflow ohne Multi-Channel-Anforderungen sucht, ist mit Mailerlite besser bedient. Wer SMS, WhatsApp und ein CRM in einem Tool will, sollte Brevo nehmen. Details siehe Brevo vs. Mailerlite Direktvergleich.

Nein, kein deutschsprachiger Support. Im Free-Plan gibt es nur E-Mail-Support auf Englisch mit Antwortzeiten von 24-48 Stunden. Ab dem Growing-Business-Tarif kommt 24/7-Chat dazu, aber ebenfalls Englisch. Die Knowledge-Base ist umfangreich, aber überwiegend englisch. Für deutschsprachigen Support ohne Sprachbarriere sind CleverReach, rapidmail oder Brevo die besseren Optionen.

Über das offizielle Mailerlite-WordPress-Plugin lassen sich Formulare und Pop-ups direkt einbinden. Die Anbindung an WooCommerce funktioniert ebenfalls über das Plugin: Bestelldaten, Warenkorb-Abbrecher und Kundensegmente werden automatisch synchronisiert. Außerdem unterstützt Mailerlite Zapier, Make und eine REST-API. Die Einrichtung dauert unter zehn Minuten, technisches Know-how ist nicht zwingend nötig.

In unseren Tests lag die Inbox-Platzierung zwischen 95 und 97 Prozent — einer der besten Werte im Vergleich. Mailerlite ist Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) und unterstützt SPF, DKIM und DMARC vollständig. Ein integrierter Spam-Check warnt vor problematischen Begriffen, bevor der Newsletter rausgeht.

Ja, ausdrücklich. Der Free-Plan mit 1.000 Kontakten reicht für die meisten Blogger über Monate oder Jahre. Der Editor ist intuitiv genug, dass auch nicht-technische Nutzer ohne Anleitung loslegen können. Die integrierten Landingpages und Sign-up-Formulare ersparen ein separates Tool. Für Blogger ist Mailerlite eine der besten kostenlosen Optionen am Markt.